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Definition |
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Usability - Definition
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Das Wort "Usability" ist in den vergangenen Jahren verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses von Wissenschaft und Wirtschaft gerückt, besonders im Zusammenhang mit dem Voranschreiten der sogenannten Infor-
mations- und Kommunikationstechnologien. Es besteht also eine enge Verbindung zu Computern und Computerprogrammen. Allerdings ist das Konzept der Usability auch auf andere Bereiche mit technischen Geräten übertragbar.
Der Begriff Usability wird in dieser Form so-
wohl im Englischen als auch im Deutschen verwendet. Im Wörterbuch findet man ihn zunächst einmal nicht. Einzig der Wort-
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stamm use läßt vermuten, daß der Begriff etwas mit den Wörtern gebrauchen, verwen-
den und benutzen zu tun hat (vgl. Eichinger, 2001).Tatsächlich wurde das Wort Usability eingeführt, um den Ausdruck user friendly zu ersetzen. Dies war etwa Mitte der 80er Jahre. Usability schließt somit die Benut-
zerfreundlichkeit eines Produktes mit ein. Man spricht auch von ease-of-use, der Ein-
fachheit des Gebrauchs. Ebenfalls könnte das Wort Gebrauchsqualität zum Verständ-
nis herangezogenen werden (vgl. Bevan, Kirakowski & Maissel, 1998). Ein weiterer Wortstamm, welcher in Usability vorkommt, heißt utility - der Nutzen /die Nützlichkeit (vgl. Messinger, 1997; S. 703).
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Hier zeigt sich, daß es sich bei Usability um ein mehrdimen-sionales Konzept han-
delt. Ein Produkt muß einen bestimmten Gebrauchswert (Nutzen) beziehungsweise eine bestimmte Qualität besitzen. Dies kann sich immer auf verschiedene Aspekte und Eigenschaften beziehen und geht daher über die reine Einfachheit des Gebrauchs hinaus (vgl. Bevan, Kirakowski & Maissel, 1998). Für das Verständnis des Begriffes ist es von Bedeutung, sich zu vergegenwärtig-en, daß der jeweilige Benutzer mit einem technischen Gerät eine bestimmte Aufgabe erledigen möchte. Das kann eine Arbeits-
aufgabe sein, das Spielen eines Computer-
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spiels oder das Kaufen eines Buches. Die Qualität eines Produktes muß demzufolge neben der Einfachheit im Gebrauch in Rela-
tion zu dem Ziel, welches man erreichen möchte, gesehen werden. Somit geht es auch um Fragen der Effektivität und Effizi-
enz, mit der eine Aufgabe mittels eines Pro-
duktes erledigt werden kann (vgl. Shackel, 1991; S. 24-25). Das heißt, das Erreichen eines Ziels sollte durch das Produkt gener-
ell möglich sein und die aufgewandten Ener-
gien müssen in einem günstigen Verhältnis zum erreichten Ziel stehen (vgl. Eichinger, 2001). |
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Hier schließt sich ein weiteres Kriterium an, welches Einfluß auf die Usability eines Pro-
duktes hat. Einfachheit, Zielerreichung und ein günstiges Verhältnis von Aufwand und Nutzen produzieren Zufriedenheit beim Nut-
zer. Bei diesen Dimensionen des Konzepts handelt es sich nicht um unabhängige Vari-
ablen. Ist ein Produkt nicht leicht zu verwen-
den, ist es ebenfalls schwierig, sein Ziel da-
mit zu erreichen. Dadurch ist es ineffizient und erzeugt letztlich keine Zufriedenheit.Für das Konzept der Usability gibt es verschie-
dene Definitionen bzw. Definitionsversuche. Eine Definition, die den oben diskutierten Aspekten gerecht wird, findet sich in der
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internationalen Norm DIN ISO 9241. Dabei handelt es sich um eine Verordnung, wel-
che Richtlinien für die ergonomische Gestal-
tung von Bildschirmarbeitsplätzen enthält. Die Teile 10 bis 17 der Norm befassen sich explizit mit der Konzipierung von Software (vgl. Hartwig, 1999). Demnach definiert sich Usability wie folgt:
"Usability eines Produktes ist das Ausmaß, in dem es von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen" (vgl. Eichinger, 2001).
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Literatur
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Bevan, N., Kirakowski, J., Maissel, J.. (1998). What is Usability? Online-Dokument: ftp://ftp.npl.co.uk/pub/hci
/papers/What is Usibility.rtf
Eichinger, A. (2001). Usability. Online-Dokument: http://pcptpp030.psychologie. uni-regensburg.de/student2001
/Skripten/Zimmer/usability.html
Hartwig, R. (1999). Software-Ergonomie Information. Online-Dokument: http://www.rhaug.de/information/info.pdf
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Messinger, H. (1994). Langenscheidts Handwörterbuch Englisch. Berlin / München: Langenscheidt
Shackel, B., Richardson, S. (1991). Human factores for informatics usability. Chapter 2. Cambridge: University Press |
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Dirk Steinborn © 2002
www.design-usability.de
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